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Pilgerwege in der Diözese

Wege, die zum Ziel führen

Wallfahrtswege zwischen Thayatal und Erlaufsee und zwischen Enns und Wienerwald

Zwischen der Böhmischen Masse und den Alpen liegt, vom Donaustrom durchzogen jener Landstrich, der seit Jahrtausenden den Osten mit dem Westen verbindet. Nicht nur die Römer haben dies erkannt, auch die Stürme der Völkerwanderung sind über dieses Land hinweggebraust. Kriegerischen Heerscharen säten Leid und Tränen. Ihnen folgten friedenbringende Missionare und fromme Pilger. Severin, Altmann und Koloman haben Segen über das Land gebracht. Seit Jahrhunderten führen auch Pilgerwege durch dieses Land – und manche von ihnen erfahren heute eine neue Renaissance.
Pilgerstätten sind entstanden. Manche fast unscheinbar, manche mit hohen Türmen und gewaltigen Kuppeln. Viele sind der einheimischen Bevölkerung vorbehalten geblieben, manche haben Menschen aus Nah und Fern angezogen. Gedenksteine, Kapellen und Marterl begleiten auch heute noch die Pfade und Wege der Pilger.
Durchzogen von solchen Wegen zeigt sich das Gebiet der Diözese. Sei es der Ost-West verlaufende Jakobsweg, seien es die Nord-Süd verlaufenden Wallfahrtswege nach Mariazell oder die vielen Wege zu den örtlichen Heiligtümern - von Maria Taferl, Maria Dreieichen, dem Sonntagberg bis zu vielen kleinen Wallfahrtsstätten, die tief in das Land hineinstrahlen.