Jakobsweg

Der Jakobsweg verläuft in Ost-West-Richtung in vier Abschnitten.
Er beginnt in Purkersdorf, trifft im Wienerwald das Diözesangebiet, führt nach St- Pantaleon/Erla und weiter nach Oberösterreich.
Das erste Teilstück von Purkersdorf bis Göttweig ist 67 Kilometer lang und wurde 2011 neu ausgeschildert. Es entspricht in etwa dem historischen Weg und geht über den Troppberg, die Alexander-Kendl-Warte nach Ried und Siegersdorf mit dem neu errichteten Jakobsbrunnen und einer Selbstversorgerhütte. Die weiteren Orte sind Michelndorf, Weißenkirchen, Kapelln, St. Andrä und Furth am Fuße des Göttweiger Berges.
Der nächste Abschnitt zwischen den Stiften Göttweig und Melk wurde 2004 wieder belebt. Auf der 44 Kilometer langen Wegstrecke kann man sich an speziellen Stationen über den gesamten Jakobsweg informieren. Der Weg führt über Mautern vorbei an der Ferdinandwarte durch den Dunkelsteinerwald bis Maria Langegg, dann über die Ruine Aggstein, Aggsbach-Dorf, Schloss Wolfstein und Gerolding nach Melk.
Der dritte Abschnitt zwischen Melk und Persenbeug ist 31 Kilometer lang und verläuft am rechten Donauufer. Er führt über Emmersdorf und Artstetten zum Wallfahrtsort Maria Taferl. Von dort geht er weiter nach Marbach an der Donau und über Gottsdorf nach Persenbeug.
Der vierte Abschnitt bis St. Pantaleon ist 65 Kilometer lang. Er wurde 2008 neu beschildert und verläuft durch den südlich der Donau gelegenen Strudengau. Er zieht sich von Ybbs über den Hengstberg nach Neustadtl und Kollmitzberg und weiter durch das Machland über Wallsee bis St. Pantaleon und Erla, wo sich der Jakobsweg teilt und nach Mauthausen bzw. Enns führt.