Banner Pilgern
 
 

Bericht: Österliche Pilgerung

15.4.2019 Herzogenburg bis Göttweig
Am Montatg, 15.4.2019 haben 15 Personen teilgenommen. Wir sind vom Stift Herzogenburg, wo wir in der Stiftskirche den Pilgersegen empfangen haben losmarschiert über Walpersdorf nach Maria Elend. bei dieser kleinen Wallfahrtskapelle haben wir eine kurze Andacht zu Ehren der Gottesmutter Maria gemacht. Von hier hat man schon einen schönen Ausblick auf das Stift Göttweig. Im Gasthaus zur schönen Aussicht haben wir trotz Ruhetag eine Pilgersuppe bekommen.
Weiter ging es über Paudorf zum Stift Göttweig, wo wir in der Kirche gesungen und gebetet haben. Anschließend war noch Zeit für Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Stiftsrestaurants. Der Weg vom Stift Göttweig hinunter war steinig und wir mussten noch bis Mautern gehen, um den Bus zu erreichen, der uns in unser Quartier nach Emmersdorf brachte.


16.4.2019 Mautern bis Maria Langegg
Am Dienstag, 16.4.2019 haben wieder 15 Personen teilgenommen. Wir sind von Mautern aufgebrochen, nachdem wir in der Pfarrkirche den Pilgersegen erhalten haben. Der Weg führte uns an der Ferdinandswarte vorbei. Beim Roten Kreuz haben wir die Mittagsrast in Form eines Picknick gemacht. Dann ging es weiter zum Kreuzberg und schließlich gelangten wir zu unserem Tagesziel Maria Langegg, wo wir den Pilgertag mit einer Andacht und einigen Marienliedern beendeten. Die Rückfahrt zum Quartier  in Emmersdorf  erfolgte wieder mit dem Bus.


17.4.2019 Maria Langegg bis Melk
Am Mittwoch, 17.4.2019 haben 11 Personen teilgenommen. Wir sind mit zwei Autos nach Maria Langegg gefahren und haben in der Wallfahrtskirche den Pilgertag begonnen. Der Weg führte uns über die Ruine Aggstein zur Kartause Aggsbach. In der Kirche haben wir wieder einige Gebete und Lieder gesungen. Dann ging es weiter nach Gerolding, wo wir Mittagsrast in einem Gasthaus gemacht haben. Dann ging es hinunter zur Donau nach Schönbühel. Wir besuchten das Ehemalige Servitenkloster mit der Geburts- und Grabkapelle, die der in Jerusalem nachgebaut wurde. Die letzten Kilometer bis zum Quartier in Emmersdorf zogen sich dann schon, denn das war der Tag mit den meisten Kilometern.


18.4.2019 Melk bis Maria Taferl
Am Donnerstag, 18.4.2019 haben wieder 11 Personen teilgenommen. Mit dem Bus sind wir von Emmersdorf nach Melk gefahren. Durch die Stadt gingen wir hinauf zum Kloster und empfingen in der Stiftskirche den Pilgersegen. Im neu geschaffenen Andachtsraum hatte jeder Pilger Zeit und Gelegenheit, für sich selbst zu beten und so den Tag zu beginnen. Wir gingen auf der südlichen Donauseite bis zum Kraftwerk und überquerten hier die Donau. In Urfahr begann der Aufstieg nach Leiben. Beim Holzgllockenturm in Losau  machten wir eine Andacht und dann ging es weiter bis Artstetten, wo wir in einem Gasthaus Mittagsrast machten. Der letzte Teil der Strecke war schon von der Vorfreude getragen, dass wir alle bald das Ziel unserer Pilgerung, Maria Taferl erreichen werden.
Die markanten Türme der Wallfahrtskirche tauchten bald am Horizont auf. Zu unserer Verwunderung waren wir um 17 Uhr als wir ankamen ganz allein in der Kirche. Wir sangen Marienlieder und beteten zum Dank für die schöne und gelungene Pilgerung.

Die Pilgerung war so angelegt, dass wir immer im selben Quartier nächtigen konnten, dadurch war das Gepäck, das wir mittragen mussten nicht so schwer.
Es gab die Möglichkeit, auch nur tageweise an der Pilgerung teilzunehmen. Es waren einige Personen, die alle 4 Tage dabei waren, einige waren an 3 Tagen dabei. Es gab auch Personen, die nur 2 oder 1 Tag mitgingen.
Alle Teilnehmer waren sehr begeistert von der Pilgerung, der herrlichen Landschaft und der erwachenden Natur im Frühling, sowie vom schönen Wetter.
Den Verantwortlichen für die Beschilderung des Jakobswegen, den wir beschritten haben sei hier auch  großes Lob und Dank ausgesprochen.